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EUROPÄISCHE INTEGRATION BEI LOBSTER.

VIER FRAGEN AN MANAGING DIRECTOR DR. MARTIN FISCHER.

EUROPÄISCHE INTEGRATION BEI LOBSTER.

Lobster entwickelt sich von einem Software-Unternehmen mit Schwerpunkt in der DACH-Region immer stärker in Richtung europäisches Unternehmen. Wirkt sich diese Internationalisierung auch auf das gesuchte Profil zukünftiger Mitarbeiter:innen aus?
Dr. Martin Fischer (Managing Director, Lobster): Wir haben in der gesamten Lobster Gruppe aktuell etwa 250 Beschäftigte im In- und Ausland und sind mit unseren Jobs in fünf Regionen unterwegs: DACH, Frankreich, Benelux, Skandinavien und Großbritannien. Zum Herbst starten wir mit einem Team in Seattle. Besonders gesucht sind natürlich wie überall in unserer Branche Informatiker. Allerdings haben wir auch sehr gute Erfahrungen mit IT-affinen Quereinsteigern aus Mathematik und Naturwissenschaft und bilden zudem in der IT aus. Begehrt sind bei Lobster aber alle Mitarbeitenden mit Begeisterung für Digitalisierung und der Bereitschaft sich weiterzuentwickeln. 

Mit welchen Erwartungen treten Arbeitnehmer:innen an Lobster heran? Es gibt doch bestimmt auch Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten.
Das Gehalt spielt natürlich immer eine zentrale Rolle. Zunehmend wichtig sind aber auch die sog. Corporate Benefits. Was bietet ein Arbeitgeber über die Vergütung hinaus? Und das Interesse an diesen Leistungen – seien sie materiell oder immateriell – ist in allen Ländern ähnlich ausgeprägt. Dabei ist zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für unsere Beschäftigten in Frankreich und Skandinavien weniger Thema als in Deutschland. Einfach, weil dort die Kinderbetreuung besser organisiert ist. In Deutschland und den Niederlanden wiederum steht die Erreichbarkeit der Firma mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft im Fokus, aus ökologischen Gründen, aber auch, um die arbeitsfreie Zeit nicht im Stau zu verbringen. Eine gute Anbindung an Bahn und Bus wie bei Lobster leistet ganz eindeutig einen Beitrag zur stark nachgefragten Work-Life-Balance unserer Arbeitnehmer.

Worauf sollte ein europäisches Unternehmen bei der Mitarbeiterentwicklung besonders achten?
Gerade in der EU als relativ kleine Region im Wettbewerb mit Nordamerika und Asien ist Qualifikation immens wichtig. Wir müssen in Europa über die nationalen Grenzen hinweg unser intellektuelles sowie operatives Potenzial bündeln. Und ich sage das ganz bewusst so, denn es geht ja nicht nur um strategische Konzepte, sondern auch ganz praktisch um deren Umsetzung. Folglich setzt Lobster als mittelständisches Unternehmen einerseits auf fachliche Qualifikation aber auch auf Offenheit. Auf internationale Zusammenhänge. Auf den Mut, weiterzudenken. Nicht sagen: „Das läuft nicht optimal. Aber geht mich nichts an, ist nicht mein Bereich“, sondern „Das läuft nicht optimal, und ich hab eine tolle Idee, es zu verbessern“, ohne direkt Teil des Teams zu sein. Auch das ist für mich Qualifikation. Sich interessieren. Wach sein. Deshalb hat Lobster übrigens gruppenintern einen Innovationspreis ins Leben gerufen, mit dem wir dieses bereichsübergreifende Denken unserer Mitarbeitenden belohnen.

Wie integriert Lobster die Mitarbeiter:innen außerhalb der DACH-Region?
Unsere ausländischen Kollegen wollen sowohl in ihrer nationalen Eigenständigkeit wahrgenommen als auch in die Struktur in Deutschland integriert werden. In den Erfolg der Gruppe. Das ist begrüßenswert, denn unsere wachsende Kundenbasis außerhalb des DACH-Marktes erfordert eine enge Zusammenarbeit: IT-Support, Definition der Marke, Produktentwicklung und die strategische Ausrichtung der Gruppe sind in der Zentrale hier in Tutzing angesiedelt. Das kundennahe, operative Geschäft aber läuft in Verantwortung unserer Regional Manager entlang der Markterfordernisse, Business-Konventionen und kulturellen Regeln des jeweiligen Landes. Unser Motto lautet: Autonomie und Absprache. Um diese Verzahnung zu fördern, setzen wir auf regelmäßige Meetings zwischen den Fachbereichen im HQ und im Ausland, auf Arbeitsaufenthalte an den verschiedenen Standorten oder auf die Möglichkeit für die Internationals, sich und ihren Erfolg den Kollegen in der Zentrale vorzustellen. Zum Beispiel über das große Lobster Meeting, bei dem jedes Jahr wirklich die ganze Firma zusammenkommt, und alle Abteilungen und Länder ausführlich berichten. Während der Pandemie musste diese Veranstaltung übrigens zwei Mal hintereinander remote stattfinden und trotzdem waren nahezu alle Lobsteraner_innen dabei. Über drei Stunden, ohne großen ‚Schwund‘. Toll! Das hat mich sehr gefreut, denn es zeigt, wie stark der Zusammenhalt unter unseren Beschäftigten und deren Interesse an der Leistung der anderen Kollegen ist.

Bildquelle: ducu59us/Shutterstock

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